Im Jahr 1730 kommt der Kaufmann Phillip Gallus Mettenheimer, dritter Sohn eines Pastors aus Staden in der Wetterau, in die freie Reichsstadt Frankfurt am Main und wird zum Verwalter der Semlerschen Droguen- und Materialwaarenhandlung berufen, da die "Jungfer Semler" noch minderjährig und nach dem Tod ihrer Eltern verwaist ist.
Am 26. August 1732 erbittet Phillip Gallus das Bürgerrecht der Stadt Frankfurt, da er sich Anna Maria "ehelich versprochen" und das "Semlersche Haus und Handelsimmobilien über sich genommen habe", leistet den Eid und führt das Geschäft fortan als "Mettenheimersche Droguen- und Materialwaarenhandlung" weiter:
Es ist das offizielle Gründungsdatum der Firma, obwohl die Semlersche Handlung bereits seit 1713 bestand.
Mettenheimer erweitert jetzt das Angebot der Materialwarenhandlung von den ursprünglichen Sämereien und Farben um "alle Arten von französischen und italiänischen Parfümeriewaaren, Liquers, Quintessencen, wohlriechende Gewässer, allerlei Sorten Essig, Sänft und sonstige dergleichen Waaren, Pflanzen, Balsame, Oele, Gummata, Steine, Berg-Producte, Hölzer und die zur Chymie erforderlichen Instrumente".
Bald hat das Haus Mettenheimer Kunden in Köln, Trier, Saarbrücken, Mannheim und Leipzig, aber auch in exotischen Ländern wie Holland und Bayern, betrieb Gross-, wie Detailhandel und wird Hoflieferant der Grafen Erbach- Fürstenau. 
Das Stammhaus der Parfümerie liegt am Markt 28 - mitten im Herz der Frankfurter Altstadt. Der Markt ist kein Platz, sondern eine schmale Gasse, die vom Dom in einer leichten Biegung auf den Römerberg führt und durch die der deutsche Kaiser von der Krönung im Dom zum Festmahl im Römer zog. Dann war die Straße mit Holz überbrückt und mit rotem Tuch bedeckt.
Zu den "Krönungsevents" strömten Tausende von Menschen in Frankfurt zusammen, die den Zug und die Feierlichkeiten ansehen wollten. Je mehr Fenster ein Haus besaß, desto mehr Profit versprach die Vermietung an Schaulustige, die immense Summen für einen Fensterplatz zahlten.
Hier liegt das Haus "Zum Würzgarten", dessen Name auf einen alten Messekontor für den Gewürzhandel zurückgeht und in dem die Kaufmannsfamilie Semmler eine Handlung in Materialien, Gewürzen und Sämereien betreibt.
Die alte "Semler'sche Behausung" wie es in Kauf- und Pfandverträgen heißt, besteht aus zwei Teilen: Das Haupthaus am Markt ist ein uraltes Gebäude, das 1292 erstmals genannt wurde, im Jahr 1732 aber ein Bau von 200 Jahren ist. Über einem großen Keller liegt im Erdgeschoss der Laden und daneben das Kontor. Die vier Stockwerke darüber dienen bis unters Dach als Warenlager.
Um die Ecke liegt am Hühnermarkt Nr.24 die "Goldene Scheere" aus dem Jahr 1412. Auch hier werden die unteren Etagen als Magazine genutzt, darüber wohnt die Familie.
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